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Mehr als Motorsport - pure Emotion

Aus der Geschichte

Aus der Geschichte der Rallies rund um den Gotthard
Am 19. Juli 1950 fielen erstmals an die 100 Rallyefahrer vom Oberalppass her ins Urserental ein, erklommen den schmalen, geschotterten Furkapass und brausten südwärts dem Mittelmeer zu.
. Die Rallyefahrer konnten die vorgeschriebenen Sollzeiten nur schwer einhalten und verbreiteten laut zeitgenössischen Zeitungen Angst und Schrecken unter den langsamen, oft mit kochenden Motoren dahin kriechenden Autotouristen. Das Rallye International des Alpes raste dem Ziel in Cannes entgegen. 3200 Kilometer, bergauf und bergab, auf nicht abgesperrten Strassen, über eine Unzahl von Alpenpässen. Wenige Jahre später gehörten diese Langstreckenfahrten wegen dem aufkommenden Massenverkehr der Vergangenheit an. Der Spuk in der Surselva und Urserental war vorbei.

In den Jahren 1972 bis 1983 wurde auf Strassen Uris, der oberen Leventina und des Tavetsch zehnmal das einzige Rallye in der deutschsprachigen Schweiz durchgeführt. Bis 1980 als Rallye Uri benannt, ab 1981 als Rallye Gotthard. Achtmal zählte dieses sehr anforderungsreiche Rallye zur Schweizermeisterschaft. Spezialprüfungen im bündnerischen Tavetsch und der Rundkurs in Attinghausen – beide Strecken auf Schotter – klassierten unerbittlich. Und schon damals war die alte Tremola Mittelpunkt des Rallies. Prominentester Sieger am Gotthard war 1979 die Equipe Claude Haldi/Bernard Sandoz auf Porsche 934. Haldi startete in Le Mans nicht weniger als 22 Mal!



Jaguar XK 150  Georg Dönni/Markus Höchli und der Saab 96 mit Stephan Musfeld.